Eine Entstehungsgeschichte - drei Perspektiven

​​​​​​​​Endlich ist es soweit! Die brandneue App aXon upSell steht jetzt im AppSource von Microsoft zum Download bereit. Wir von aXon sind stolz, mit der App eine vollständige Plattform für die Außendienst- und Distributionssteuerung liefern zu können. aXon upSell ermöglicht speziell für die Branche Pharma- und Medizintechnik, sowie für Consumer Goods eine intelligente Außendienstoptimierung auf Basis von Microsoft Dynamics 365. Die Kernfunktionen sind dabei die effiziente Routen- und Tourenplanung,  die automatische Datenverarbeitung, ein intelligentes Ordermanagement und die Echtzeit-Auftragserfassung.

Mit diesem Interview möchten wir Außenstehenden einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Entstehung und Entwicklung einer solchen App ermöglichen. Dafür haben wir den drei Hauptverantwortlichen ein paar spannende Fragen gestellt und zwar Hardy Türling (Geschäftsführer / CEO), Natascha Ersch (Management Consultant und Dieter Wall (Software-Engineer). 

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Adelhard Türling                                                      Natascha Ersch                                                        Dieter Wall

Ideengeber upSell                                                             Produktmanagerin                                              Programmierer


1. Wann und wie entstanden die ersten Ideen und Konzepte zu upSell?  Wann habt ihr angefangen an upSell zu arbeiten?

Hardy: „Die ersten Anstöße zu dem Thema, hat unser CRM-Projekt für Doppelherz geliefert. Der Kunde ist in diesem Gebiet sehr innovativ unterwegs, stand vor der Herausforderung, alle Ideen in einer App abzubilden und gleichzeitig flexibel für zukünftige Entwicklungen zu bleibe. Besonders bei der schnellen Auftragserfassung und kundenspezifischen Listungen harkte es. Danach kamen weitere Kunden mit ähnlichen Problemen und wir merkten, das Thema ist kein Einzelfall. Besonders Kunden mit einer großen Außendiensttruppe, sind auf mobile Softwareunterstützung angewiesen, um effizient und effektiv im Markt zu agieren.

Natascha: „Es gab ein, zwei Kundenprojekte in denen wir angefangen haben, Ansätze und erste Schritte Richtung upSell zu programmieren. Zudem gab es noch Anreize von Microsoft, sich intensiver in Richtung Branchen auszurichten. Beides haben wir dann quasi kombiniert und kundenspezifische Erfahrungen auf die Branche verallgemeinert.“ light-bulbgelb.png

Dieter: „Die Konzeptarbeit mit Architekt und Produktmanagement startete bereits in 2016. Mit der Programmierung von upSell begannen wir im März 2017.“


2. Welche Entwicklungsschritte gab es?/ Welche Funktionen waren zuerst da?/ Welche Funktionen hatten Priorität?

Hardy: „Die drei Kernthemen für uns waren das Ordermanagement, die Auftragserfassung und das Thema Tourenplanung. Zudem haben wir noch diverse weitere Themen wie beispielsweise Spesenerfassung, Arbeitszeiterfassung, Reklamationsmanagement, etc. implementiert. Gerade diese zusätzlichen Themen und die Flexibilität, schnell Erweiterungen zu konfigurieren,  sind das besondere Plus und machen upSell für die Branchen so interessant.

Natascha: „Also die beiden Kernelemente von unserem upSell sind die mobile Auftragserfassung und die Touren- und Routenplanung. Außendienstorganisationen arbeiten dort sehr unterschiedlich. Vielleicht möchte das eine Unternehmen gar keine automatische Routenplanung, dafür aber Besonderheiten in der Auftragserfassung, oder umgekehrt. Mit upSell sind wir unheimlich vielfältig im einzelnen Projekt und können direkt auf die Wünsche der Kunden eingehen.“

Dieter: „Der erste Schritt, also bevor die ganze Oberfläche kam, war die Datenverarbeitung. Die Middleware muss parallel Daten im zentralen CRM abholen, ändern und neu Datensätze erstellen können. Das erste Modul war dann die Auftragserfassung, im Anschluss kam die Tourenplanung. Danach haben wir begonnen parallel, immer mal wieder kleine Dinge weiter zu ergänzen.“ 


3. Welche Bereiche waren besonders zeitaufwändig? Welche Herausforderungen haben sich bei der Entwicklung gestellt? 

Natascha: „Für mich persönlich war es eine Herausforderung, die Marktübersicht zu gewinnen. Es gibt wenige Anbieter, die eine Lösung zur Verfügung stellen, inklusive der Möglichkeit eines Live-Tests. Unsere Lösung gibt es demnächst in AppSource, dem Microsoft App-Marktplatz. Dies ist eine große Ausnahme. Zuvor hatte man nur Webseiten, die einem viel erzählten, aber wenig Einblick gaben. Daher war die größte Herausforderung, zu prüfen, wo wir uns abgrenzen, was wir bereits besonders gut können, oder wo wir uns noch weiter entwickeln müssen.“

Dieter: „Die größte Herausforderung bei der Entwicklung einer neuen App ist der Anfang. Das heißt, eine Architektur zu finden, die alle Anforderungen erfüllt und gleichzeitig flexibel für die Zukunft ist und auf moderne Standards setzt. Die Anwendung muss auf mehreren Plattformen funktionieren, also zum Beispiel im CRM Web oder auf dem iPad und anderen Tablets.“ 


4. Wodurch unterscheidet sich upSell von anderen Außendienst-Apps? Worauf kann der Anwender sich freuen? Was macht upSell so besonders?

Hardy: upSell ist eine Lösung, die man als ganz normale Solution im Store kaufen kann. Sie wird einfach zur bestehenden Dynamics 365



Umgebung hinzugefügt und ist somit sofort einsatzbereit. Ansonsten sind wir relativ stark aufgestellt, was die Flexibilität angeht. Zum Beispiel haben wir bei der Wochenplanung oder Besuchsplanung nicht nur ein Vorgehen, sondern bieten mehrere Arten zur Organisation. Entweder kann ein internes Team die Besuchsplanung komplett fürcalender-2389150_640.png den Außendienst übernehmen oder jeder Außendienstmitarbeiter plant seine Besuche für die nächsten zwei Wochen selber. Die Wochenplanung wiederum funktioniert entweder mit festen Terminen, flexiblen Terminen oder mit Terminkontingenten. Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Unsere App funktioniert also mit jeder Außendienstorganisation, egal wie sie aufgestellt ist. Die Organisationen müssen sich nicht umstellen, sondern upSell passt sich daran an, wie der Kunde jetzt schon arbeitet.“ 


Natascha: „Zum einen ist upSell ein unheimlich schnelles System und es ist offlinefähig. Selbst bei Kunden, die weit ab vom Netz sind oder in Supermärkten, die abgeschirmt sind, kann man mit upSell ohne Probleme arbeiten. Sobald es wieder am Netz ist, kann es sich selbst synchronisieren und die Echtzeit-Auftragsverarbeitung gelingt reibungslos. upSell könnte theoretisch komplett alleine, ohne ein ERP-System arbeiten. Meistens binden wir es aber, dank der ganzen Microsoft Möglichkeiten, an ein schon bestehendes System an. Zusätzlich bietet upSell den Vorteil, von immer noch weit verbreiteten Karteikartensystem weg zu kommen. Häufig benutzen Außendienstler Karteikarten, um Informationen kurz vor dem Kundengespräch noch einmal durchzugehen. Da diese Karteikarten-Informationen nicht automatisch in ein Kundenmanagement-System der Firma eingebunden sind, müsste man diese Informationen theoretisch, damit sie nicht verloren gehen, doppelt pflegen. Dies findet in der Regel leider nicht statt, jedoch kommt es immer mal vor, dass jemand das Unternehmen verlässt oder aus Krankheitsgründen nicht mehr weiterarbeiten kann. Immer dann passiert es, dass nicht nur die Kundenbindung, die sehr persönlich ist, verloren geht, sondern darüber hinaus auch das Wissen des Mitarbeiters über den Kunden. Mit upSell passiert dieser Datenverlust nicht mehr, denn es ermöglicht leicht, Daten zu sammeln und sie für Nachfolger zugänglich zu machen.“

Dieter: „Der größte Unterschied ist, dass wir innerhalb der mobilen Lösung die gleiche Oberfläche und die gleichen Funktionen bieten wie auch im CRM Web selbst. Man hat also problemlos die Möglichkeit zwischen mobilem Arbeitsplatz und dem Browser im Web hin und her zu wechseln. Ich glaube das ist der größte Mehrwert, außerdem können wir upSell natürlich für jeden Kunden nach Belieben anpassen.“online-3539408_640.png


5. upSell mit eigenen Worten/ Was macht upSell aus?/ upSell kurz und knapp beschreiben?

Hardy: „Es ist ja schon ein bisschen im Namen drin: ‚mehr verkaufen‘. Genau das macht man mit upSell. Dazu packen würde ich noch: ‚mehr verkaufen und Spaß dabei haben‘. Also mehr verkaufen, denn durch Routenoptimierung bin ich schneller, kann mehr Termine machen und habe mehr Zeit beim Kunden. Durch die integrierte Intelligenz, werden die richtigen Kunden besucht und ich habe Spaß dabei, denn ich muss nicht abends vor dem Schreibtisch sitzen und meine Besuchsberichte tippen – das kann ich vor Ort machen, denn ich bin direkt verbunden mit den Kundendaten. Zudem kann ich vor Ort professionell auftreten. Über das Tablet präsentiere ich die Produkte mobil und kann mit dem Kunden gemeinsam durch das Angebote sliden. Modern zu arbeiten und vorne mit dabei zu sein, das macht Spaß.“ 

Natascha: „In meinen Augen löst upSell das ganze Thema Pen & Paper ab. Man braucht kein Bestellformular mehr, denn wir können auf Bestellhistorien-Basis einen Bestellvorschlag in der Auftragserfassung generieren. Man braucht keine Karteikarten mehr, um den Geburtstag vom Kunden aufzuschreiben, daran erinnert das System automatisch. Und dadurch, dass ich die Informationen eingepflegt ​habe, kann ich eben auch mehr Verkaufsmöglichkeiten daraus generieren. Kurz und knapp: Digitalisierung jetzt auch endlich im Außendienst.“ 


6. Welche Resonanz erhofft ihr euch, wenn upSell jetzt in den AppSource kommt?

Hardy: „Insgesamt hat das Team sehr viel Herzblut in die Entwicklung und Planung gesteckt. Wir wollen, dass die Anwendung wirklich genau das trifft, was der Kunde haben möchte. Und durch die Platzierung im Microsoft AppSource erhoffen wir uns einfach, die Bekanntheit zu steigern. Wir haben ein fantastisches Tool, was eine Problemsituation bei ganz vielen Kunden adressiert. Ich weiß natürlich, durch Marktanalysen, dass es auch die ein oder andere App gibt, die ähnliche Probleme aufgreift. Ich glaube aber, vom Gesamtpaket und der Funktionalität sind wir ziemlich weit vorne. Das Besondere bei upSell ist eben, dass es in der Microsoft Oberfläche funktioniert, genauer gesagt in der Dynamics Umgebung. Das gibt uns einfach eine starke Ausgangssituation. Wir können und wollen einfach noch mehr Kunden begeistern.“


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